Was ist Schwarzkümmel (Nigella Sativa)?

Alle Infos zu Schwarzkümmel (Nigella Sativa)Der Echte Schwarzkümmel (lat. Nigella sativa, arabisch Habbah al-baraka = segenreicher Samen), meist nur Schwarzkümmel genannt, ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist also nicht mit, dem in der Küche verwendeten, Kümmel und Kreuzkümmel verwandt.

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Die Geschichte des Schwarzkümmel (Nigella Sativa)

Schon die alten Ägypter kannten SchwarzkümmelölSchwarzkümmel und Schwarzkümmelöl galten schon im alten Ägypten als Heilmittel, das Öl war bekannt als das „Gold der Pharaonen“. Die Wirksamkeit wurde auf Papyrusrollen verewigt. Im Grab des Pharao Tut-ench-Amun fanden Forscher ein Fläschchen Schwarzkümmelöl als Beigabe (zu besichtigen im Ägyptischen Museum, Kairo).


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Nutzungsmöglichkeiten des Schwarzkümmels (Nigella Sativa)

SchwarzkümmelsamenBereits seit über 2.000 Jahren wird Schwarzkümmel im Orient als pfefferartiges Gewürz und Medizin verwendet. Heute noch streut man die schwarzen Samen, die im asiatischen Raum auch als "black onion seed" ("schwarzer Zwiebelsamen") bezeichnet werden, auf Fladenbrot.

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Verbreitung und Anbau von Schwarzkümmel (Nigella Sativa)

Der Schwarzkümmel ist in Südeuropa, Westasien, Indien und Nordafrika verbreitet. Am häufigsten angebaut wird er in der Türkei, im Libanon und im Iran.

Eine verwandte Art, der Acker-Schwarzkümmel (Nigella arvensis), war ein Wildkraut auf den mitteleuropäischen Feldern. Aufgrund der Fortschritte in der Landwirtschaft gehört er aber bereits zur Liste der ausgestorbenen Pflanzen.

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Die Inhaltsstoffe von Schwarzkümmelöl Drucken E-Mail

Schwarzkümmelöl - Natur pur ohne Chemie!Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Schwarzkümmelöls sind nach Analysen, die vom Münchner Zytognost-Institut veröffentlicht wurden: 21 Prozent hochwertiges Eiweiß, 35 Prozent pflanzliche Fette. Diese bestehen aus ätherischen Ölen und aus fetten Ölen. Die fetten Öle enthalten fast 60 Prozent der wertvollen, mehrfach ungesättigten  Fettsäuren, die für das menschliche Immunsystem lebenswichtig, essentiell, sind.

 



Durch diese Linol- und Gamma-Linolensäuren wird die Synthese wichtiger immunregulatorischer Substanzen wie beispielsweise Prostaglandin E1 ermöglicht. Die Linolensäure stabilisiert die Zellmembranen, das Prostaglandin, eine hormonähnliche Substanz, wirkt entzündungshemmend. Es werden krank machende Immunreaktionen unterbunden, die die Auslöser für viele chronische Erkrankungen sein können. Abgesehen davon regeln sie die Zellenstehung und das Zellwachstum.

Bei den ätherischen Ölen handelt es sich hauptsächlich um das wertvolle Nigelon Semohiprepinon, das bei Keuchhusten und Bronchialasthma sehr schnell wirkt. Es ist ein ätherisches Öl, das auch zehn Prozent Fettsäureethylester enthält. Bei der Lagerung bilden sich aus Thymochinon und Dithymochinon die höheren Oligokondensationsprodukte des Nigellons.

 

Schwarzkümmelöl enthält viele lebensnotwendige Aminosäuren: Arginin, Asparagin, Cystin, Glutamin, Glycin, Leucin, Lysin, Methionin, um die wichtigsten zu nennen. Außerdem konnte man Phytosterole wie Sitosterol, Cholesterol, Stigmastanol und Campesterol identifizieren, die meist mit Fettsäuren verestert sind.

 

Ebenso sind zahlreiche Vitamine in Schwarzkümmelöl enthalten: Vitamin B-Komplex, Vitamin A, C,  D, E, Zink, Selen, Magnesium, Biotin und Folsäure

 
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