Was ist Schwarzkümmel (Nigella Sativa)?

Alle Infos zu Schwarzkümmel (Nigella Sativa)Der Echte Schwarzkümmel (lat. Nigella sativa, arabisch Habbah al-baraka = segenreicher Samen), meist nur Schwarzkümmel genannt, ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist also nicht mit, dem in der Küche verwendeten, Kümmel und Kreuzkümmel verwandt.

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Die Geschichte des Schwarzkümmel (Nigella Sativa)

Schon die alten Ägypter kannten SchwarzkümmelölSchwarzkümmel und Schwarzkümmelöl galten schon im alten Ägypten als Heilmittel, das Öl war bekannt als das „Gold der Pharaonen“. Die Wirksamkeit wurde auf Papyrusrollen verewigt. Im Grab des Pharao Tut-ench-Amun fanden Forscher ein Fläschchen Schwarzkümmelöl als Beigabe (zu besichtigen im Ägyptischen Museum, Kairo).


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Nutzungsmöglichkeiten des Schwarzkümmels (Nigella Sativa)

SchwarzkümmelsamenBereits seit über 2.000 Jahren wird Schwarzkümmel im Orient als pfefferartiges Gewürz und Medizin verwendet. Heute noch streut man die schwarzen Samen, die im asiatischen Raum auch als "black onion seed" ("schwarzer Zwiebelsamen") bezeichnet werden, auf Fladenbrot.

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Verbreitung und Anbau von Schwarzkümmel (Nigella Sativa)

Der Schwarzkümmel ist in Südeuropa, Westasien, Indien und Nordafrika verbreitet. Am häufigsten angebaut wird er in der Türkei, im Libanon und im Iran.

Eine verwandte Art, der Acker-Schwarzkümmel (Nigella arvensis), war ein Wildkraut auf den mitteleuropäischen Feldern. Aufgrund der Fortschritte in der Landwirtschaft gehört er aber bereits zur Liste der ausgestorbenen Pflanzen.

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Geruch & Geschmack von Schwarzkümmelöl Drucken E-Mail

Schwarzkümmel - auch ein Gewürz!Die Schwarzkümmelsamen riechen kaum, aber beim Mahlen oder Kauen entwickeln sie ein Aroma, das entfernt an Oregano erinnert.

Der Geschmack ist aromatisch und ein klein wenig bitter; in der Literatur findet man auch die Bezeichnungen „scharf“ und „rauchig“. Es gibt auch den Vergleich mit schwarzem Pfeffer

 

Manche behaupten, der Geschmack und Geruch von Schwarzkümmelöl erinnere an „Bleistiftgeschmack“, was wohl den meisten noch aus Volksschulzeiten geläufig ist. Es kann auch passieren, dass man auf das Schwarzkümmelöl aufstoßen muss – das legt sich allerdings nach spätestens einer Woche regelmäßiger Einnahme.

Durch fettloses Rösten oder kurzes Braten in sehr heißem Öl wird der Geschmack von Schwarzkümmelsamen verstärkt.

 
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